Autopoietische Aufstellungen


darunter verstehen Siegfried Essen (www.siegfried.essen.com) und die Grazer Schule Formen der Aufstellungs- und Rekonstruktionsarbeit, die die Dynamik der Selbstorganisation und Selbstheilung in Systemen durch geeignete Interventionen und Nichtinterventionen bewusst macht und unterstützt.

Prinzipien:

Das System ist ganz

  • es wird nichts von außen gebraucht und
  • es ist nichts überflüssig. Jeder Teil ist zugehörig und hat Bedeutung für das Ganze.

Dieser Rahmen soll durch die Instruktion: "Such dir einen guten Platz im Ganzen!" bewusst gemacht werden.

Die Bedeutung der System-Teile für das Ganze be- und entsteht autopoietisch in Aktion
D.h.es gibt keine Einschränkung in Bezug auf

  • die Zugehörigkeit und
  • den Wert eines Teiles.

Die paradoxe Instruktion:"Sei frei!" soll daran erinnern.

Die Selbsterschaffung hat kein Ende
Daraus folgt, dass Aufstellungen abgebrochen werden müssen, um deutlich werden zu lassen, dass der Prozess der Autopoiese weiter geht. Das Ende einer Aufstellungsarbeit ist also die (scheinbare) Unterbrechung des Lebens-Prozesses, um die gemachten Erfahrungen begrifflich zu würdigen. In Wahrheit ist jeder Akt ein Akt der Selbstdefinition. Es gibt keine endgültige Lösung.