
Wodurch wird unser Handeln bestimmt?
Gehen wir von dem bekannten Eisbergmodell* aus, dann sind 9/10 von dem, was unser Handeln bestimmt, uns nicht bewusst. *(9/10 eines Eisberges befinden sich unter der Wasseroberfläche. Nicht nur die Titanic ist an dieser übersehenen Tatsache gescheitert.)
Systemaufstellungen sind in der Lage mit diesen 9/10 unterhalb der Wasseroberfläche auf konstruktive Weise zu arbeiten. Denn die Aufstellungsarbeit ist eine Methode, die komplexe Beziehungsmuster abbildet. Dabei kann es sich um Beziehungen zu Personen, Funktionen, Organisationen und Organisationseinheiten, und auch zu Ideen, Werten, Zielen usw. handeln. Die Beziehungen, die widergespiegelt werden müssen immer in Verbindung mit der gestellten Ausgangsfrage und der/den Person(en), die sie stellt betrachtet werden.
Durch Veränderungen dieser Momentaufnahme in Form von Umstellungen und Prozessarbeit werden mögliche Schritte in Richtung Veränderung und denkbarer Lösungen simuliert.
Anwendungsgebiete: weiter...
Typischer Ablauf: weiter...
Repräsentierende Wahrnehmung: weiter...
Rolle der Leitung: weiter...
„Sie reden nicht miteinander, arbeiten nicht wirklich zusammen, lassen sich gegenseitig auflaufen, Kommunikation findet nicht statt“. So beschrieb der neue Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens mit 225 MitarbeiterInnen die Teamarbeit in seiner nach geordneten Führungsebene. Trotz dieser Schwierigkeiten nahmen alle an einer Systemaufstellung teil. Durch die gemachten Erfahrungen kam es zu einer Anerkennung der schwierigen Situation, die die Mobbingkultur vor dem Geschäftsführerwechsel und die hohen Anforderungen durch die Veränderung in der Führungskultur mit sich brachte. Die gemeinsame Arbeit an einem kooperativen Miteinander, welches in der Systemaufstellung simuliert wurde, führte zu einer konstruktiven und vertrauensvollen Zusammenarbeit im Team.